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31. Januar 2012
LASERLINE unterstützt Grundschule beim Zeitungmachen

Die Humboldthain-Grundschule hat mit ihrer Zeitung "Kiezwelt" ein recht einzigartiges Projekt in Angriff genommen. Mit einer Auflage von 4000 Zeitungen wollen die 17 jungen Journalisten nicht nur in der Schule Aufmerksamkeit erregen, sondern auch in der "Außenwelt" - in ihrem Kiez rund um den Humboldthain. Unterstützt wird das ehrgeizige Vorhaben vom Projekt "Kinder befügeln" des Berliner Johannesstifts und vom Druckzentrum LASERLINE, das in direkter Nachbarschaft zur Schule liegt.

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Am Donnerstag haben alle Partner schriftlich erklärt, dass sie es ernst meinen mit der Zusammenarbeit und im Beisein der gesamten Redaktion einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Der Weddinger Bezirksbürgermeister Christian Hanke, der zum Festakt in die Schule gekommen war, betonte: "Es ist schön und wichtig, dass die Schule in den Kiez hinausstrahlt."

Einen Vertrag unterschrieben haben auch die Fünft- und Sechstklässler, die an dem Projekt beteiligt sind: Sie mussten schriftlich erklären, dass sie im gesamten Schuljahr bei der Stange bleiben, um die "Kiezwelt" voranzubringen. Es wird die dritte Ausgabe sein, die im Sommer erscheint und sich ums Essen der verschiedenen Kulturen dreht, die an der Schule gemeinsam lernen. LASERLINE druckt nicht nur die Zeitung für die Schule, sondern liefert auch noch jede Menge Knowhow in die Redaktion. Die Auszubildenden des Druckunternehmens werden regelmäßig zur Grundschule kommen, um den Kindern dort die Grundlagen von Layout, Gestaltung und den Umgang mit den entsprechenden Computerprogrammen beizubringen.

Auch wenn es nicht direkte Nachwuchsförderung im Sinne "Azubis der nächsten Generation gewinnen" sei, so profitiere auch LASERLINE von der Kooperation, betonte Prokurist Christian Luther bei der Unterzeichnung des Vertrags: "Unsere Auszubildenden lernen so ein Stück soziale Verantwortung kennen, und das ist für uns im Unternehmen sehr wichtig." LASERLINE-Chef Tomislav Bucec, heute verantwortlich für die mehr als 180 Mitarbeiter seines Druckbetriebs, war selbst als Achtjähriger aus Kroatien ohne jegliche Deutschkenntnisse in den Wedding gekommen - und darauf angewiesen, "aufgenommen" zu werden. Für ihn ist es selbstverständlich, mit dieser Kooperation etwas zurückgegeben, was er als Schüler bekommen hat. Denn auch in der Humboldthain-Grundschule lernen mehr als 90 Prozent Kinder mit Migrationshintergrund. "Und gerade sie brauchen eine faire Chance", sagt LASERLINE-Prokurist Luther.


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