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2. Juni 2012
(Th)ink Lean im Verpackungsdruck

Prof. Malcom Keif and Prof. Kevin Cooper, Hochschullehrer im Bereich des schlanken Managements (Lean Management), sorgten unlängst für regen Zulauf am drupa-Stand von GSE Dispensing. Anlass war ein Seminar speziell für Verpackungsdruckereien zur Einführung schlanker Produktionsverfahren und Minimierung des Materialverlusts im Workflow.

Keif und Cooper - tätig an der Fakultät "Graphic Communication" der California Polytechnic State University in San Luis Obispo (USA) - können auf eine umfangreiche Forschungsarbeit und zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema Lean Management verweisen.

"Wir betrachten Lean Management als übertragbare Disziplin, von der alle nur denkbaren Wirtschaftszweige profitieren können", so Cooper, Professor für grafische Kommunikation. "Gerade in der Druckbranche erfordert der wachsende Wettbewerbsdruck eine ständige Verschlankung der Produktion."

Und weiter: "Kontinuierliche Verbesserung und Rücksichtnahme auf alle Akteure - das sind die beiden Eckpfeiler des schlanken Managements. Letztlich geht es darum, neue Wege der Wertschöpfung aufzudecken und den Materialverbrauch im gesamten Unternehmen zu optimieren. Für uns steht außer Frage: Druckdienstleister, die angesichts schrumpfender Auflagen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern möchten, sind auf Verschlankung angewiesen - auf minimale Rüstzeiten bei maximalem Kundennutzen."

Für Prof. Keif, Experte für Flexografie, Qualitätsmanagement, Lean Thinking und gedruckte Elektronik, ist ein durchdachtes Druckfarbmanagement ein wesentliches Element einer schlanken Druckumgebung: "Das In-Farbe-Kommen hat einen enormen Anteil an den Rüstzeiten", erläutert er. "Tonabstimmung, Anpassung der Sonderfarben ... All das kann leicht einmal eine Stunde oder mehr in Anspruch nehmen. Der einzige Weg zu einer schlanken Druckumgebung führt daher über das Offline-Druckfarbmanagement. Das Ziel muss darin bestehen, bereits im ersten Anlauf auf der Druckmaschine das gewünschte Farbergebnis zu erzielen. Eine lupenreine Farbgebung aber erfordert einen perfekt abgestimmten Prozess, und genau hier kommt GSE Dispensing ins Spiel - mit Dosieranlagen, Software für das Druckfarbmanagement und Proofsystemen."

Noch einmal Cooper: "Der erste Schritt zur Verschlankung der Abläufe ist Fortbildung. Es gilt, das Konzept zu erfassen, Teams aufzubauen und schließlich die Mitarbeiter anzuspornen und anzuleiten."

Keif und Cooper - jeweils seit mehr als 20 Jahren in der grafischen Industrie tätig - sind Verfasser eines Leitfadens zur Reduzierung der Rüstzeiten nach Grundsätzen des Lean Managements.

"Die Intensität des Wettbewerbs, die volatilen Rohstoffpreise und die schrumpfenden Auflagen verleihen dem Bemühen um Wertschöpfung eine neue Dringlichkeit", so Maarten Hummelen, Marketingleiter von GSE Dispensing. "Für Verpackungsdruckereien, die sich diesen Herausforderungen stellen wollen, gibt es nur eine Möglichkeit: Lean Management. Die Vision der Professoren Keif und Cooper von der schlanken Wertschöpfungskette ist auch die unsere. All unsere Anstrengungen zielen darauf ab, Druckdienstleister auch im Bereich der Farblogistik zur Umsetzung dieser Vision zu beflügeln."

GSE Dispensing hilft Verpackungsdruckereien, den Druckfarbverbrauch im Workflow zu minimieren - mit gravimetrischen Dosiersystemen zur Mischung von Sonderfarben in weniger als 3 Minuten, mit Tisch-Proofsystemen für den Flexodruck sowie mit Software zur Kalkulation der Farbkosten pro Auftrag, Bestandsanalyse in Echtzeit, Rückverfolgung sämtlicher Druckfarben zu den ursprünglichen Chargen und Erstellung vielfältiger betriebswirtschaftlicher Berichte.


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