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16. April 2012
Neues für nachhaltiges Packaging und Druckverfahren

Metsä Board wird auf der drupa 2012 die neuesten Entwicklungen des Unternehmens vorstellen. Mit dem Kapazitätsausbau der bestehenden Werke und dem Potenzial der aufstrebenden Märkte rechnet Metsä Board mit einem Wachstum im Kerngeschäft, der Kartonproduktion. Das Papiergeschäft mit Schwerpunkt am Standort Husum (Schweden), Europas größtem Werk für Feinpapier und Zellstoff, wird kleiner, aber gesünder aufgestellt sein.


Der Metsä Board-Stand liegt in der Print City Halle 6, Stand D34 und präsentiert Frischfaserkartonqualitäten und Dienstleistungsangebote sowie Officepapiere und Chromolux.

Aus drei Gründen hat sich die Unternehmensgruppe, ehemals Metsäliitto Group, zu einer Namensänderung in Metsä Group entschieden. Zunächst ging es darum, die Zusammengehörigkeit der einzelnen Unternehmen unter einem Dach zum Ausdruck zu bringen. Deshalb erhielt jedes Unternehmen der Gruppe, so auch M-real, den gemeinsamen Namen Metsä zusätzlich zu ihrer spezifischen Funktionsbezeichnung. So wird die Struktur der Unternehmensgruppe gleichzeitig verdeutlicht und vereinfacht: Bei Metsä Board geht es um den Geschäftsbereich Karton innerhalb der Metsä Group. Die Wörter Metsä Board setzen sich zusammen aus Metsä, dem finnischen Wort für Wald, und aus Board, dem englischen Wort für Karton. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein, Teil eines Ganzen zu sein, um künftig noch mehr Synergien innerhalb der Gruppe zu nutzen. Und nicht zuletzt unterstützt der neue Name Metsä Board wie auch die anderen Metsä-Unternehmen ein einheitliches und damit stärkeres Auftreten am Markt.

Nach der Investition in Modernisierungsmaßnahmen am Standort Kemi hat Metsä Board zwei neue doppelt gestrichene White-Top-Kraftliner auf den Markt gebracht: Kemiart Graph+ und Kemiart Lite+. Der doppelte Strich schafft eine glattere Oberfläche mit höherem Glanz und sorgt durch optimierten Farbauftrag, brillantere Farben und höhere Detailtreue für noch bessere Druckergebnisse. Die neuen Kraftliner eignen sich ideal für so genanntes Shelf Ready Packaging, POS-Lösungen und Werbedisplays sowie weitere anspruchsvolle Verpackungsanwendungen.

Um der wachsenden Marktnachfrage gerecht zu werden, steigert Metsä Board seine Produktionskapazitäten durch Investitionen in drei Kartonwerke um jährlich 150.000 Tonnen auf jährlich 935.000 Tonnen. Damit verdoppelte sich fast die Kapazität im Bereich der Kartonherstellung in den letzten 15 Jahren. Der Umbau von Metsä Board am Standort Simpele ist seit Juni 2011 abgeschlossen: Ausbau der Kapazität um jährlich 80.000 Tonnen; der Umbau am Standort Kyro war im November 2011 abgeschlossen: Steigerung um jährlich 40.000 Tonnen. Für April 2012 ist am Standort Aänekoski ein Umbau geplant, mit dem die Kapazität von Metsä Board jährlich um weitere 30.000 Tonnen erhöht wird.

Frischfasern sind ein nachwachsender Rohstoff und eignen sich für die Herstellung leichtgewichtiger Kartonqualitäten mit hoher Steifigkeit. Bei ausschließlicher Verwendung von Frischfasern ist es einfacher, einen leichtgewichtigen Karton herzustellen, da die Fasern bei ihrer ersten Verwendung am stärksten und widerstandsfähigsten sind. Metsä Board hat über viele Jahre hinweg stark in die Entwicklung und Produktion leichtgewichtigerer Kartonqualitäten investiert. Die Vorteile einer leichtgewichtigeren Verpackung für die Umwelt sind schlagkräftig: Es wird weniger Rohmaterial benötigt, der Verarbeitungsaufwand ist geringer, weniger Wasser und Energie werden verbraucht, im Verlauf der gesamten Lieferkette weniger Gewicht transportiert und am Ende des Lebenszyklus des Kartons entsteht weniger Abfall. So erzeugt leichtgewichtiger Karton einen geringeren ökologischen Fußabdruck, und zwar ohne Einbußen im Hinblick auf den Schutz des Produkts oder die Qualität der Druck- und Verarbeitungsergebnisse.

Metsä Board hat sich dem Ziel verpflichtet, seine CO2-Emissionen und seinen Verbrauch an fossilen Brennstoffen zu senken. Zur Energieerzeugung verwendet das Unternehmen zunehmend CO2-neutrales Holz. Gemeinsam mit seinen Partnern investiert Metsä Board aktuell 50 Mio. Euro in ein neues Biokraftwerk am Standort Kyro in Hämeenkyrö. Als Brennstoff kommt Restholz zum Einsatz, darunter Rinde, Vollbaum-Hackschnitzel, zerkleinerte Stümpfe und sonstiger Holzausschuss. Nach der Fertigstellung im Herbst 2012 wird die Anlage zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen um jährlich rund 100.000 Tonnen beitragen. Dies entspricht dem jährlichen Abgasaufkommen von ungefähr 60.000 Autos.



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