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5. Oktober 2011
Adobe übernimmt Typekit

Adobe Systems hat Typekit Inc., einen führenden Hosting-Anbieter für hochwertige Schriften auf Webseiten, übernommen. Typekits Schriftensammlung ist im Abonnement als cloud-basierter Dienst erhältlich.

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Designer und Entwickler können so auf Fonts zurückgreifen und damit die Darstellung und das Benutzererlebnis von Webseiten aufwerten. Typekit hat derzeit mehr als 250.000 Kunden, darunter auch The New York Times, Condé Nast und IGN.

Die Typekit-Schriften werden als eigenständiger Service angeboten und zu einem späteren Zeitpunkt als Bestandteil in die Adobe Creative Cloud integriert. Kevin Lynch, Chief Technology Officer bei Adobe, hat die neue Creative Cloud am Montag in seiner Keynote auf der Technologiekonferenz MAX vorgestellt, zusammen mit sechs neuen Adobe Touch Apps für Android- und iOS-betriebene Tablet-Geräte (siehe separate Pressemeldungen).

"Die Typographie ist ein wesentliches Element, mit dem Designer Webseiten zunehmend kreativer gestalten möchten - vor allem vor dem Hintergrund, dass diese nun auch auf mobilen Geräten angezeigt werden müssen", so Lea Hickman, Vice President Product Management bei Adobe. "Das Team von Typekit arbeitet sehr eng mit Schriftenanbietern zusammen und hat so einen Service entwickelt, mit dem Designer Text im Web eine neue Ausdruckskraft verleihen können, sowohl bei der Darstellung online in Webbrowsern als auch auf mobilen Geräten."

Mit Typekit lassen sich Schriftarten einfach, schnell und zuverlässig in Webseiten integrieren, wobei eine einheitliche Darstellung in allen gängigen Browsern sichergestellt ist. Der Dienst umfasst eine Sammlung mehrerer hundert Schriften von einem Dutzend Schriftenanbietern, die alle für den rechtmäßigen Gebrauch im Netz lizenziert sind. Das Produktportfolio von Typekit ist auf die Bedürfnisse eines breiten Kundensegments ausgerichtet, vom Einzelanwender über kleine und mittelständische Unternehmen bis hin zu Großunternehmen sowie Plattform-Partnern wie Wordpress, Behance und About.me, die Typekit-Schriftmenüs anbieten. Zudem soll die Technologie von Typekit den Schriftenanbietern künftig neue Vertriebswege eröffnen, einschließlich der wachsenden Sammlung der Adobe Web-Fonts. Die Adobe Web-Fonts sind eine Auswahl aus der unternehmenseigenen Bibliothek klassischer Schriftarten und wurden für die Darstellung auf allen aktuellen Webbrowsern optimiert.

"Durch den Zusammenschluss mit Adobe sind wir nun ein wesentlicher Teil des weltweit führenden Anbieters von Kreativsoftware. Adobes Vormarsch in den Bereich der cloud-basierten Services hilft uns dabei, unsere Vision, das Erscheinungsbild des Webs durch kreative und optisch ansprechende Schriften neu zu erfinden, schneller umzusetzen", erklärt Jeffrey Veen, Chief Executive Officer bei Typekit. "Dies ist eine spannende Zeit für das Webdesign. Um die Aufmerksamkeit von Millionen neuen Nutzern zu gewinnen, die sich über Tablets und Smartphones im Netz bewegen, ist der Einsatz wirkungsvoller Typographie im Web noch nie so wichtig gewesen wie heute."


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