| 24. Oktober 2009 | ||
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Mehr Produktionssicherheit und –komfort nach einem „Press Retrofit“ im Landshuter Druckhaus „Das hat mich wirklich äußerst beeindruckt“, kommentiert der Leiter des Druckhauses in Landshut, Thomas Hauck, das kürzlich abgeschlossene „Press Retrofit“ an der KBA-Journal-Maschine in der niederbayerischen Mittelstadt. Sein sehr positiver Eindruck basiert vor allem auf der Tatsache, dass die Modernisierung der 16 Jahre alten Maschine die Tagesproduktion zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt oder gar gefährdet hätte. Er spricht damit die Bedenken vieler seiner Amtskollegen an, die ein „Press-Retrofit“ häufig mit skeptischer Vorsicht bewerten, weil sie zu viele Unwägbarkeiten im laufenden Produktionsbetrieb befürchten. |
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| Thomas Hauck, Leiter des Druckhauses ins Landshut. | ||
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Tatsächlich nutzten die Spezialisten des Ahrensburger Systemhauses EAE Ewert Ahrensburg Electronic GmbH ausschließlich die produktionsfreien Tageszeiten des Druckhauses, um die Maschine mit ihren Steuerungen und Bedieneinheiten auf den neuesten Stand zu bringen. Wenn die jeweilige Tagesproduktion starten musste, genügte es, einen daumengroßen Schalter umzulegen, und die Rotation lief in ihrer gewohnten Konfiguration – reibungsfrei. Es ist diese Umschaltmimik aus dem Hause EAE, die den Leitern der betroffenen Druckhäuser die Gewissheit geben kann, trotz technischer Modernisierungen ihre Tagesproduktion risikolos fahren zu können. Bei den meisten „Press Retrofit“-Maßnahmen ist dieses Verfahren möglich. Eine entsprechende Beratung zählt zum EAE-Service. Der Auslöser für die Maschinenmodernisierung in Landshut war kein produktionsbedrohendes Ereignis. Vielmehr drängte sich dem Druckhausleiter Thomas Hauck die Erkenntnis auf, dass die Ersatzteilversorgung nicht mehr vollständig gewährleistet ist und damit eine Situation, die den Druckprozess gefährden könnte, nicht mehr auszuschließen ist. Die Maschine des Typs KBA Journal mit Steuerrechnern der Rechnergenerationen SBC3 und SBC4 stammt aus dem Jahr 1993. Erweitert wurde sie im Jahr 2000. Produziert wird auf vier Drucktürmen über zwei Falze. Die Maschine wurde noch bis vor wenigen Wochen über EAE-Leitstände auf Basis von MP5-Rechnern bedient. Die Hauptantriebsregelung stammte aus dem Hause ABB. Die Modernisierung der Landshuter Rotation umfasste mehrere Komponenten, u.a.: ∑ Leitstände: Die vier alten EAE-Leitstände wurden ausgetauscht gegen drei EAE-Leitstände der neuesten Generation „Baltic Star“ mit Windows Betriebssystem. Die Produktionsvisualisierung erfolgt nun auf modernen 16:10-Monitoren. In diesem Zuge wurde auch das ehemalige EAE Melde- und Protokollsystem MuP gegen das heutige Analysetool „Info“ ersetzt. ∑ Netzwerk-Controller: Die bisherigen EAE Net-PC’s (Arcnet-Controller) wurden ersetzt gegen Siemens PC’s. ∑ Druckeinheiten- und Falzsteuerung: Alle Rechner der Generationen SBC3 und SBC4 wurden ausgetauscht gegen die EAE-Rechner EPC2020. Dies gilt sowohl für die Druckeinheiten und Falze als auch für die Einziehbandsteuerung. ∑ Hauptantriebe: Die bisherigen Antriebsregler wurden durch Regler aus dem Hause Siemens ersetzt. Nach diesen „Press Retrofit“-Maßnahmen eröffnet sich für die Leitung des Landshuter Druckhauses eine weitere Option: der spätere mögliche Einsatz der EAE-Lösung „Print“, ein Produktionsplanungs- und Maschinenvoreinstellsystems, das vor allem im Bereich des Presettings von Farbzonen, Register, Feuchtung etc. eine signifikante Senkung der Anfahrmakulatur zur Folge hat. Die komplette „Press Retrofit“-Maßnahme wurde innerhalb von neun Wochen abgeschlossen. Druckhausleiter Hauck ist sich nun wieder eines problemlosen Supports und einer garantierten Ersatzteilversorgung für die nächsten 10 bis 15 Jahre sicher. Der Einsatz moderner Hard- und Software ermöglicht ihm nun auch extrem schnelle Hilfe im Support-Fall durch Remote-Diagnose-Möglichkeiten. Für den Landshuter Druckhausleiter hat sich das „Press Retrofit“ nach seiner eigenen Aussage nicht nur wegen der wieder gewonnenen Produktionssicherheit gelohnt. „Die Produktion ist auch komfortabler und schneller geworden“, kommentiert er abschließend die Maschinen-Modernisierung. |
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